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Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben e.V.


Aktuelles:

Neues von der CJB im Januar 2022 zum Download:

Jüdisch-israelische Feiertage im Jahr 2022 zum Download:
Donnerstag,
27.1.2022

Holocaust-Gedenktag 2022

Der Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnert an die Befreiung der Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau durch Soldaten der Roten Armee (1945). In diesem Jahr steht die Verfolgung der Sinti und Roma im Mittelpunkt der zentralen Gedenkveranstaltung des Landtags von Baden-Württemberg. Eine Teilnahme ist digital möglich. Im Flyer finden Sie auch einen Hinweis auf das geplante Konzert, das die CJB in Kooperation mit dem Kulturamt veranstalten wollte. Pandemiebedingt wird das Konzert auf den 20. Mai 2022 verschoben.

Nähere Details zu den einzelnen Veranstaltungen im Flyer:




Verbunden im Gedenken

Tischa B’av Tag der Erinnerung an die Leiden und Katastrophen in der jüdischen Geschichte

Als Napoleon bei seinem Feldzug gegen Russland durch ein kleines jüdisches Stetl kam, äußerte er den Wunsch, die Synagoge zu sehen. Zufällig war dieser Tag der neunte Av, und die Juden saßen in der Finsternis auf dem Boden, in Wehklagen und ins Gebet vertieft. Napoleon schickte Leute aus seiner Entourage in die Synagoge, um in Erfahrung zu bringen, was geschehen sei. Als man ihm berichtet hatte, dass die Juden über die Zerstörung ihres Tempels weinten, fragte er: „Welcher Tempel? Und wann war das?“ Vor 2000 Jahren, erklärte man ihm, und es gehe um den Tempel in Jerusalem, den die Römer zerstört hätten.
Ob die Geschichte sich so zugetragen hat, ist fraglich. Aber es ist zutreffend, dass sich bis heute Jüdinnen und Juden überall auf der Welt am 9. Tag des Monats Av in den Synagogen versammeln und Klagegesänge anstimmen...

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„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Mit Hunderten von Veranstaltungen, Fernsehbeiträgen, Filmen, Konzerten und Vorträgen feiern wir im Jahr 2021 dieses Jubiläum. Ist das wirklich notwendig? Beschäftigen wir uns in Schule und Öffentlichkeit nicht ohnehin schon genügend mit dem Judentum? Was ist eigentlich Sinn und Ziel dieses Festjahrs?
„Woher soll er wissen, was Judentum ist?“ – bemerkte der frühere Vorsitzende des Zentralrates der Juden Ignatz Bubis schon vor zwanzig Jahren über den jüngeren deutschen Durchschnittsbürger und fuhr fort: „Und wenn er etwas aus der Schule über das Judentum behalten hat, dann ist es der Holocaust. Mehr nicht!“ Und genau da liegt das Problem. Zwar haben Themen wie „Die Juden und der Holocaust“ ihren festen Platz im Unterricht, eine Anbindung an die Alltagswirklichkeit der jüdischen Mitbürger in Deutschland aber fehlt häufig. So wichtig die Beschäftigung mit dem Holocaust ist und immer bleiben wird, so kann doch auch...

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Freude am Erwachsenwerden

Bar-/Bat-Mizwa

Das menschliche Leben durchläuft eine Reihe von Wachstumsphasen; Wende¬punkte im Leben signalisieren uns, dass eine Phase abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Wohl alle Kulturen und Religionen dieser Welt begleiten diese Wendepunkte mit eindrucksvollen Ritualen und Feiern. Ein solcher markanter Wendepunkt ist der Übergang vom Kind bzw. vom Jugendlichen zum Erwachsenen. In der katholischen Kirche wird der junge Mensch mit der Firmung religiös mündig, in der evangelischen mit der Konfirmation.
Ein jüdischer Junge wird mit 13 Jahren erwachsen, er wird Bar-Mizwa, „Sohn der Pflicht“, und ist nun ein vollgültiges Mitglied des Bundes und der Gemeinde; das Mädchen, die Bat-Mizwa, „die Tochter der Pflicht“, wird schon mit Vollendung des 12. Lebensjahres volljährig. Von nun an ist der Bar-Mizwa verpflichtet, alle Gebote des Judentums zu befolgen...

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Frei von Sklaverei und Tod

„Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten?“ - Das Pessach- /Paschafest

Schon in einem früheren Newsletter, im März 2018, haben wir einige grundlegende Gedanken zu Pessach, dem wichtigsten Fest des Judentums, veröffentlicht. Eigentlich wollen wir uns in unseren Mitteilungen nicht wiederholen. Aber gerade im Jubiläumsjahr „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ scheint es uns notwendig zu sein, eine Ausnahme zu machen, denn in diesem Jahr steht alles unter einem anderen Vorzeichen...
Wir zitieren daher, etwas gekürzt, einen Artikel über Pessach aus berufenem Mund, einen Text der Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg.

Pessach hat vier Namen: Es ist das „Frühlingsfest“, weil Pessach immer im Frühlingsmonat Nissan begangen wird. Es ist das „Fest der Matzah“, denn für die Pessachwoche werden Brot und alle Getreideprodukte (Mehl, Kuchen, Nudeln usw.) aus dem Haushalt verbannt. Stattdessen werden das „Ungesäuerte Brot“, die Matzah, und aus Matzemehl hergestellte Teigwaren gegessen...

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Wir möchten an dieser Stelle statt eines Live-Programms den Podcast "Verschwörungsfragen" des Beauftragten gegen Antisemitismus, Herrn Dr. Michael Blume anbieten, der sich auch mit Ihren Fragen gerne auseinandersetzt. Er bittet darum, auch gerne selbst eine Frage einzureichen. Bitte schreiben Sie ihm an: Beauftragter-gegen-Antisemitismus@stm.bwl.de

Einen Link mit allen Beiträgen finden Sie hier bei: Michael Blumes Youtube-Kanal