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Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben e.V.

Jahresprogramm und nächste Veranstaltungen:

Donnerstag, 29.9.2016 18:00 Uhr: Filmabend mit persönlicher Anwesenheit von Rabbi Wolff und Britta Wauer

"Rabbi Wolff. Ein Gentleman vor dem Herrn" - ein Dokumentarfilm von Britta Wauer


im Kulturzentrum Linse in Weingarten.

Wir lernen an diesem Abend „den wohl ungewöhnlichsten Rabbiner der Welt“ kennen, wie er des Öfteren genannt wird. Man kann kaum glauben, dass er bald schon 90 ist.

Nähere Informationen finden Sie hier


17.-24.10.2016 jeweils 7:00-19:00 Uhr: Ausstellung im Heilig-Geist-Spital in der Bachstraße 57 in Ravensburg zum Thema

„Ertragen können wir sie nicht“ - Martin Luther und die Juden


Diese Ausstellung ist passend zum Votrag von Dr. Michael Volkmann am 24. Oktober gestaltet. Nähere Informationen zur Ausstellung und zum Vortrag finden Sie hier

Montag, 24.10.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Pfarrer Dr. Michael Volkmann, Bad Boll:

Schatten der Reformation – Martin Luther und die Juden


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Dieser Vortrag ist passend zur Ausstellung im Heilig-Geist-Spital gestaltet. Nähere Informationen zum Vortrag und zur Ausstellung finden Sie hier

Montag, 28.11.2016 19:00 Uhr: Öffentlicher Vortrag von Prof. Dr. Peter Schmidt, Waldburg:

Mutiges Leben in Krisenzeiten

zu Hugo Rosenthal (1887-1980) als Pädagoge, Schriftsteller und Mensch


im Matthäus-Gemeindehaus in Ravensburg.

Herrlingen in Ulm gilt als einer der bedeutenden Erinnerungsorte jüdischen Lebens in Oberschwaben durch die drei Landschulheime, die in den Jahren 1925-1939 von zwei bedeutenden Erzieherinnen und von Hugo Rosenthal, geleitet wurden. Dieser leistete dort von 1933-1939 in zionistischem Geist das, was man „Aufbau im Untergang“ nennen könnte.
Nach der Flucht 1939 ins Britische Palästina nahm Rosenthal den Namen Josef Jashuvi (der Zurückgekehrte) an. Sein ganzes Berufsleben lang und bis ins hohe Alter wirkte er als Aufrüttler, Integrator und Menschenfreund.
In Lage geboren, in Bielefeld aufgewachsen, studierte er in Münster Lehramt für den Volksschuldienst an jüdischen Schulen. Nach dem Kriegsdienst 1914-1918 heiratete er 1919 die Pianistin Betty Goldschmidt, sie bekamen drei Kinder. 1924-1929 war er Lehrer in Haifa, dann wieder in Berlin und leitete dann das Landschulheim in Herrlingen. Ab 1940 leitete er das von Berlin nach Haifa transferierte Kinderheim „Ahava“ bis zum Ende seiner Berufstätigkeit 1956. Im Jahr 2000 wurden seine „Lebenserinnerungen“ aus dem Jahr 1947 veröfentlicht.
Der Vortrag gibt im ersten Teil einen Überblick der wichtigsten Herausforderungen und Rosenthal/Jashuvis mutigen Antworten. Im zweiten Teil geht er vertiefend auf die Zeit in Herrlingen und in Israel (1933-1956) als Pädagoge, Schriftsteller und Mensch ein.

Näheres finden Sie auch unter www.schmidtbuch.info

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten.