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Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben e.V.

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Nächste Veranstaltungen:


Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage sind alle Veranstaltungen bis Ende Mai abgesagt. Wann wir das Programm wieder aufnehmen, erfahren Sie hier auf der Website...


Liebe Mitglieder und Freunde der CJB,

seit wenigen Wochen sehen wir uns mit außergewöhnlichen Ereignissen konfrontiert, die beinah das gesamte öffentliche Leben lahm gelegt und unseren Alltag grundlegend verändert haben. Wie alle anderen Kulturträger in der Region und in ganz Deutschland muss auch die CJB aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung von COV-19 ihre mit viel Mühe und Herzblut vorbereiteten Veranstaltungen der nächsten Monate - zunächst bis Ende Mai 2020 - absagen bzw. verschieben. Mit großem Bedauern müssen wir daher bekannt geben, dass die folgenden Veranstaltungen nicht stattfinden können:

Mittwoch, 15. April: „Folkloretänze aus Israel“ mit Werner Raape

Montag, 27. April: Reguläre Mitgliederversammlung (mit Wahlen)
Zu gegebener Zeit werden wir Sie über den neuen Termin der Mitgliederversammlung informieren.

Montag, 27. April: Vortrag von Frau Stella Schindler-Siegreich: „Wie nemt man a bissele glik?“ Jiddische Sprache und Kultur – von Worms um die Welt.

Montag, 25. Mai: Vortrag von Frau Angelika Rieber: „Da hab ich die Mama das letzte Mal gesehen“ – Lebenswege von Kindertransportkindern 1938-1940

Trotz allem müssen unsere Arbeit und damit auch unsere Planungen für die Zeit danach weitergehen, denn unsere Themen bleiben virulent – auch und gerade in Krisenzeiten. Man bedenke, dass „es nur wenige Tage gedauert hat, bis das Auftreten des Coronavirus (..) auch in Deutschland damit verknüpft wurde, dass da ja eine jüdische Weltverschwörung dahinter stecken müsste“ – so der Antisemitismusbeauftragte Dr. Michael Blume.
In Zeiten einer rigorosen Kontaktsperre ist jetzt gesamtgesellschaftlich viel Empathie, Solidarität und „Nähe“ zueinander gefragt, die auch über physische Distanz möglich ist. Rabbi Yosef Kanefsky (Los Angeles) sagt dazu: „Every hand that we don’t shake must become a phone call that we place. Every embrace that we avoid must become a verbal expression of warmth and concern. Every inch and every foot that we physically place between ourselves and another, must become a thought as to how we might be of help to that other, should the need arise.” (Jede Hand, die wir nicht schütteln, sollte stattdessen ein Telefonanruf werden. Jede Umarmung, die wir vermeiden, sollte Ausdruck in Worten von Wärme und Sorge finden. Jeder Zentimeter, den wir Abstand zueinander halten, sollte zum Nachdenken darüber führen, wie wir einander helfen können, wenn es notwendig wird.)
Nun hoffe ich, dass Sie gesund sind und bleiben und wir bald wieder die Gelegenheit haben, uns persönlich zu begegnen. Bis dahin wünsche ich Ihnen und Ihren Familien im Namen des gesamten Vorstands alles Gute sowie viel Kraft und Mut, die Krise zu bestehen.

Trotz allem „Frohe Ostern!“ und „Pessach Kascher we Sameach , ein koscheres und fröhliches Pessachfest!“

Ihre Ursula Wolf