Willkommen

Aktuelles

Die Gesellschaft
Begegnungen

Jüdischer Kalender

Orte der Erinnerung

Partner

Suche und Archiv

Unser Leporello

Presse

Kontakt

Impressum und Datenschutz

Willkommen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben e.V.


Aktuelles:

Jahresprogramm 2022:

Neues von der CJB im Juni 2022:


Montag,
11.7.2022
19:00 Uhr: Vortrag von Prof. Dr. theol. Wolfgang Pauly

Die drei abrahamischen Religionen.
Glauben Juden, Christen und Muslime an den gleichen Gott?

Evangelisches Matthäus-Gemeindehaus Ravensburg:

Jede Religionsgemeinschaft der Welt versucht die uralten Menschheitsfragen zu beantworten: Woher - warum – wohin? Die drei monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam haben gemeinsam, dass sie an einen einzigen Gott glauben und sich auf Abraham, den Stammvater der Israeliten nach der Tora bzw. auf den Ibrahim des Koran und seinen Gott, beziehen.
Weiterlesen:

Wir hoffen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können, und freuen uns auf Ihr Kommen.

Der Eintritt ist frei, über Spenden würden wir uns sehr freuen!



Stellungnahme der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben (CJB) zum Krieg in der Ukraine

"Rettet wenigstens die Kinder!" - Das war der Titel einer Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben über die Kindertransporte jüdischer Kinder nach England während der Nazizeit. "Rettet wenigstens die Kinder!" - Das war auch der Gedanke, der die Juden von Odessa vor einer Woche veranlasste, etwa 150 jüdische Kinder in Deutschland in Sicherheit zu bringen. Nie hätten wir gedacht, dass eine solche Rettungsaktion erneut eine so tragische Aktualität gewinnen könnte. Rund 200.000 Jüdinnen und Juden leben laut Keren Hoyesod noch in der Ukraine, darunter ca. 17.000 Holocaustüberlebende, hinzu kommen Tausende weitere ehemalige Opfer des NS-Terrors (z.B. Roma)- die Mehrheit viel zu alt und zu gebrechlich, um die Strapazen einer Flucht auf sich nehmen zu können. Sie alle erleben nun abermals Angst und Verzweiflung, Zerstörung, Terror und Krieg.
Wir können das unsägliche Leid, das über alle Menschen in der Ukraine hereingebrochen ist, nicht fassen. Nie hätten wir es für möglich gehalten, dass im 21. Jahrhundert mitten in Europa ein solcher Krieg wütet. Und dass in solch brutaler Weise die Menschenrechte und die Menschenwürde mit Füßen getreten werden.
Wir sind in Gedanken bei allen leidenden Menschen in der Ukraine, die um ihr Leben fürchten müssen, und bei den vielen Flüchtlingen, die ihre Heimat und ihr Hab und Gut verloren haben. Wir hoffen mit dem ukrainischen Volk, dass die internationalen Kräfte, die sich für Diplomatie und Frieden einsetzen, die Oberhand gewinnen und dieser Krieg und das Blutvergießen sehr bald ein Ende finden.

Der Vorstand der CJB



Verbunden im Gedenken

Tischa B’av Tag der Erinnerung an die Leiden und Katastrophen in der jüdischen Geschichte

Als Napoleon bei seinem Feldzug gegen Russland durch ein kleines jüdisches Stetl kam, äußerte er den Wunsch, die Synagoge zu sehen. Zufällig war dieser Tag der neunte Av, und die Juden saßen in der Finsternis auf dem Boden, in Wehklagen und ins Gebet vertieft. Napoleon schickte Leute aus seiner Entourage in die Synagoge, um in Erfahrung zu bringen, was geschehen sei. Als man ihm berichtet hatte, dass die Juden über die Zerstörung ihres Tempels weinten, fragte er: „Welcher Tempel? Und wann war das?“ Vor 2000 Jahren, erklärte man ihm, und es gehe um den Tempel in Jerusalem, den die Römer zerstört hätten.
Ob die Geschichte sich so zugetragen hat, ist fraglich. Aber es ist zutreffend, dass sich bis heute Jüdinnen und Juden überall auf der Welt am 9. Tag des Monats Av in den Synagogen versammeln und Klagegesänge anstimmen...

Weiterlesen:



„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Mit Hunderten von Veranstaltungen, Fernsehbeiträgen, Filmen, Konzerten und Vorträgen feiern wir im Jahr 2021 dieses Jubiläum. Ist das wirklich notwendig? Beschäftigen wir uns in Schule und Öffentlichkeit nicht ohnehin schon genügend mit dem Judentum? Was ist eigentlich Sinn und Ziel dieses Festjahrs?
„Woher soll er wissen, was Judentum ist?“ – bemerkte der frühere Vorsitzende des Zentralrates der Juden Ignatz Bubis schon vor zwanzig Jahren über den jüngeren deutschen Durchschnittsbürger und fuhr fort: „Und wenn er etwas aus der Schule über das Judentum behalten hat, dann ist es der Holocaust. Mehr nicht!“ Und genau da liegt das Problem. Zwar haben Themen wie „Die Juden und der Holocaust“ ihren festen Platz im Unterricht, eine Anbindung an die Alltagswirklichkeit der jüdischen Mitbürger in Deutschland aber fehlt häufig. So wichtig die Beschäftigung mit dem Holocaust ist und immer bleiben wird, so kann doch auch...

Weiterlesen:



Freude am Erwachsenwerden

Bar-/Bat-Mizwa

Das menschliche Leben durchläuft eine Reihe von Wachstumsphasen; Wende¬punkte im Leben signalisieren uns, dass eine Phase abgeschlossen ist und eine neue beginnt. Wohl alle Kulturen und Religionen dieser Welt begleiten diese Wendepunkte mit eindrucksvollen Ritualen und Feiern. Ein solcher markanter Wendepunkt ist der Übergang vom Kind bzw. vom Jugendlichen zum Erwachsenen. In der katholischen Kirche wird der junge Mensch mit der Firmung religiös mündig, in der evangelischen mit der Konfirmation.
Ein jüdischer Junge wird mit 13 Jahren erwachsen, er wird Bar-Mizwa, „Sohn der Pflicht“, und ist nun ein vollgültiges Mitglied des Bundes und der Gemeinde; das Mädchen, die Bat-Mizwa, „die Tochter der Pflicht“, wird schon mit Vollendung des 12. Lebensjahres volljährig. Von nun an ist der Bar-Mizwa verpflichtet, alle Gebote des Judentums zu befolgen...

Weiterlesen:



Frei von Sklaverei und Tod

„Was unterscheidet diese Nacht von allen anderen Nächten?“ - Das Pessach- /Paschafest

Schon in einem früheren Newsletter, im März 2018, haben wir einige grundlegende Gedanken zu Pessach, dem wichtigsten Fest des Judentums, veröffentlicht. Eigentlich wollen wir uns in unseren Mitteilungen nicht wiederholen. Aber gerade im Jubiläumsjahr „1700 Jahre Judentum in Deutschland“ scheint es uns notwendig zu sein, eine Ausnahme zu machen, denn in diesem Jahr steht alles unter einem anderen Vorzeichen...
Wir zitieren daher, etwas gekürzt, einen Artikel über Pessach aus berufenem Mund, einen Text der Rabbinerin Dr.in Ulrike Offenberg.

Pessach hat vier Namen: Es ist das „Frühlingsfest“, weil Pessach immer im Frühlingsmonat Nissan begangen wird. Es ist das „Fest der Matzah“, denn für die Pessachwoche werden Brot und alle Getreideprodukte (Mehl, Kuchen, Nudeln usw.) aus dem Haushalt verbannt. Stattdessen werden das „Ungesäuerte Brot“, die Matzah, und aus Matzemehl hergestellte Teigwaren gegessen...

Weiterlesen:
Wir möchten an dieser Stelle statt eines Live-Programms den Podcast "Verschwörungsfragen" des Beauftragten gegen Antisemitismus, Herrn Dr. Michael Blume anbieten, der sich auch mit Ihren Fragen gerne auseinandersetzt. Er bittet darum, auch gerne selbst eine Frage einzureichen. Bitte schreiben Sie ihm an: Beauftragter-gegen-Antisemitismus@stm.bwl.de

Einen Link mit allen Beiträgen finden Sie hier bei: Michael Blumes Youtube-Kanal